Tag 1. nach Corona-Siedlitzki startet bei der ÖM Sprinttriathlon

13. Juli 2020

Die Saison hat sich der in Luttum lebende Österreicher eigentlich ganz anders vorgestellt. Dass es jetzt langsam wieder losgeht und Wettkämpfe(zumindest in Österreich) stattfinden freut ihm umso mehr. Das lange Warten hat ein Ende. Nach seinem letzten Auftritt bei der Duathlon EM in Punta Umbria Anfang März, wo er noch zu den glücklichen Medaillengewinnern gehörte, ging eine Woche später nichts mehr und Corona hatte alle fest im Griff. Nur mit eisernen Willen und viel Ehrgeiz trainierte er weiter und hielt sich fit, immer mit dem Ziel, dass es wieder mal losgeht. Dass er nun gleich mit der Österr. Meisterschaft im Sprinttriathlon in die Saison startet, kam für ihm auch überraschend. Denn der Bewerb ist seit Wochen ausgebucht. Nur auf Ansuchen den Verbandes bekam Siedlitzki, als hantierender Meister 2019, einen Startplatz.Der Wettkampf wird dennoch anders sein, als in der Vergangenheit. Der Bewerb findet in Wallsee(ca. 45 km östlich von Linz) an der Donau statt. Die Distanzen sind 750 m Schwimmen, 19 km Radfahren und 5 km Laufen. Der Wettkampf wird mit einem Einzelstart eröffnet. Alle 10 Sekunden darf ein Athlet ins Wasser um die Abstandsregeln einzuhalten. Auf der Radstrecke gilt Windschattenverbot. Das heißt, dass zwischen den Startern ein 12 m Abstand gegeben sein muss. Beim Überholen ist ein Abstand von 1 m einzuhalten. Genauso beim Laufen. Aufgrund des Einzelstarts ist es irgendwie ein Lotteriespiel, wie man im Rennen liegt. Das heißt abgerechnet wird am Schluss und alle Taktiken werden wertlos. Es gibt nur ein Motto. Alles oder nichts.Siedlitzki ist blendender Form und die möchte er auch dort beweisen. Dazu kommt noch, dass er seit diesem Jahr in eine neue Altersklasse gekommen ist und daher als Jüngster einen Vorteil sieht. Siedlitzki zur Zeitung:“Ich bin heiß und brenne darauf endlich zu starten. Natürlich möchte ich meinen Titel verteidigen. Sollte dies der Fall sein, zählt diese Medaille sicherlich zu den Wertvollsten in meiner Karriere.“