Siedlitzki mit Doppelstart bei der Multievent WM in Spanien

18. April 2019

Für den in Armsen lebenden Österreicher Christian Siedlitzki wird es nun ernst. Denn er startet am kommenden Wochenende beginnenden Multievent Weltmeisterschaft im galizischen Pontevedra in Spanien. Dabei werden in sechs Disziplinen in der Altersklasse und bei den Profis die Weltmeister gekürt.
Siedlitzki startet auf seiner Paradedistanz beim Sprintduathlon(5 km Laufen-20 km Radfahren-2,5 km Laufen) und beim Aquathlon(1 km Schwimmen-5 km Laufen). Desweiteren werden die Meister nach der Standarddistanz beim Duathlon(10 km Laufen-40 km Radfahren-5 km Laufen), beim Crosstriathlon(1,5 km Schwimmen-30 km MTB-7 km Laufen), beim Aquabike(3 km Schwimmen-113 km Radfahren) und auf der Langdistanz Triathlon(3 km Schwimmen-120 km Radfahren-30 km Laufen) gesucht.
Siedlitzki´s Form war bei den letzen Starts sehr vielversprechend. Die letzten Einheiten absolvierte er letzte Woche auf Mallorca, wo nochmals viele Bergkilometer mit dem Rad gemacht wurden.
Siedlitzki zur Zeitung:“Die Tagesform wird entscheidet sein, aber ich zähle mich, obwohl ich dieses Jahr in meiner Altersklasse(M50-54) zu den Ältersten zähle, zum Favoritenkreis. Auf der Strecke wird einem alles abverlagt. Zuerst geht es zwei Runden durch die wunderschöne Altstadt von Pontevedra, bevor auf der Radstrecke ein 10 km langer Anstieg wartet. Spätestens dort wird man sehen wer richtigt trainiert hat. Die Windschattenfreigabe bei diesem Rennen wird eine nebensächliche Rolle spielen. Abschließend gehts nochmals eine Runde durch die Altstadt ins Ziel , dass sich im Leichtathletikstadion befindet.“
Mit 65 Startern aus 14 Nationen in seiner Altersklasse ist das Rennen top besetzt. Die Favoriten kommen, wie fast jedes Jahr aus Großbrittanien und aus Spanien.
Als gutes Omen nimmt er seine Erinnerung aus 2014 mit, wo er schon einmal an diesem Ort Vizeweltmeister wurde.

Vier Tage später startet er noch beim Aquathlon. Die 1000 m Schwimmen werden im Lerez Fluß geschwommen. Da diesmal die WM sehr früh stattfindet und der Atlantik nie sehr warm wird, wird der Neopren erlaubt sein. Sicherlich kein Nachteil für ihm.
Mit Blick auf die Starterliste(50 Starter aus 13 Nationen) sieht er seine Medaillenchancen sehr gering, da die besten Athleten aus Frankreich, Deutschland und der USA am Start sind. Schnelle Beine auf den letzten 5 km werden da auch nichts helfen. Aber geschlagen, gibt er sich erst am Schluß.