Letzter Formtest geglückt

24. Juni 2018
Siedlitzki Gesamtzweiter beim O-See Triathlon auf der Sprintdistanz
 
Mehr als zufrieden zeigte sich der Armsener nach dem letzten Formtest für die Duathlon WM in zwei Wochen in Dänemark. Am Wochenende bestritt er den fünften Bewerb innerhalb von fünf Wochen und zeigt seine gute Form abermals.
Bereits zum 11. Mal wurde der Triathlon am Oldenstädter See in Uelzen ausgetragen. Zur Auswahl standen eine Mitteldistanz(1,9 km Schwimmen, 90,6 km Rad, 21 km Laufen), die zugleich als Bremer und Niedersächs. Landesmeisterschaft gewertet wurde, eine Olympische Distanz(1,5 km Schwimmen, 45 km Rad, 10,5 km Laufen) und  eine Sprintdistanz(500 m Schwimmen, 24 km Rad, 5 km Laufen), bei der sich Siedlitzki(LAV Verden) der Konkurrenz stellte.
Aufgrund der kühlen Temperaturen der letzten Tage litt auch die Wassertemperatur und mit 18 Grad wurde diesmal der Neopren erlaubt. Die meisten waren darüber sehr erleichtet, denn auch die Außentemperatur beim Start war mager mit 14 Grad. Dazu gesellte sich noch leichter Nieselregen, der zu besonderen Vorsicht auf der Radstrecke aufforderte.
Siedlitzki, der in den letzten Wochen das Schwimmen sehr forcierte, kam mit einer für ihm hervorragenden 7.32 min. als Dritter nach den 500 Meter Schwimmen aus dem Wasser. Führende nach dem Schwimmen war diesmal nicht ein Mann sondern die starke Triathleten Lena Eileen Schlag(Tri Team Lüneburg) mit einer 7.04 min.
Der Radkurs führte rund um Uelzen. Aufgrund der vielen Starter und zum Teil einspurigen Fahrbahn kam es zu vielen heikligen Überholmanövern, die aber alle glimpflich ausgingen.
Siedlitzki und sein stärkster Mitkonkurrent Tobias Bengfort(Hannover 96) konnten nach einigen Kilometern auf die Führende auffahren, die sich aber tapfer gegen die Überholung wehrte.
Mit Fortlauf des Rennen und mit bester Radzeit konnte sich Bengfort leicht von Feld absetzen.
Als Zweiter nach dem Radfahren ging Siedlitzki dann auf die 5 km lange Laufstrecke. Trotz aller Bemühungen und der zweitbesten Laufzeit konnte er sich im Endklassement nicht mehr verbessern und überquerte in 1.07.18 Std. die Ziellinie.
Sieger wurde der Hannoveraner Bengfort in 1.06.15 Std. Den Unterschied diesmal machte nur die eine Minute bessere Radzeit aus und vielleicht auch die 23 Jahre Altersunterschied.
Jetzt heißt es für Siedlitzki Kräfte sammeln und kompensieren, damit er bei der WM in Dänemark wieder frisch an den Start gehen kann.