Siedlitzki fährt mit großen Zielen zur WM nach Dänemark

15. Mai 2018

Anfang Juli findet dieses Jahr die Multieventweltmeisterschaft in Dänemark statt. Bei den Wettkämpfen werden in den Altersklassen, sowie bei den Profis, die Weltmeister in sechs Bewerben gesucht. Neben den Sprint- und Kurzduathlon findet auch die Weltmeisterschaft im Aquathlon und -bike, im Crossduathlon und auf der Langdistanz statt.
Der in Armsen lebende 52jährige Österreicher Christian Siedlitzki startet beim Sprintduathlon und beim Aquathlon, wo er letztes Jahr bei beiden Bewerben Vizeweltmeister wurde.
Nicht ganz optimal verliefen die letzten Wochen. Im März schwächte ihm ein grippaler Infekt beim Trainingsaufbau. Jetzt zwei Monate später schaut die Welt schon anders aus und er gibt sich kämpferisch, dass er auch diesmal ein Wörtchen um die Medaillen mitsprechen kann.
Als gewissen Formtest startet er am 26. Mai bei der Niedersächs. Landesmeisterschaft im Sprinttriathlon in Bokeloh. Auch dort möchte er natürlich Landesmeister in seiner Altersklasse werden.
Die letzten Wochen waren geprägt von vielen intensiven Rad- und Laufkilometern. Das Schwimmtraining absolviert er derzeit im Freibad Rotenburg. Schade findet er es, dass es in Verden erst drei Wochen später geöffnet wird, obwohl das Wetter hochsommerlich ist. „Der Zeitaufwand ist enorm immer nach Rotenburg zu fahren“

Viel verspricht er sich von seinem neuen Rennrad mit elektronischer Schaltung. Bei einem Gesamtgewicht von 6,5 kg gehört es zu den leichtesten im Radzirkus.
Der Kurs auf der Insel Fyn ist für ihm wie maßgeschneidert. Flach und schnell. So wird es sicherlich erst auf den letzten Laufkilometern entschieden werden. Zu absolvieren sind 5 km Laufen, 20 km Radfahren mit Windschattenfreigabe und nochmals 2,5 km Laufen. „Natürlich möchte ich wieder einmal Weltmeister werden. Darum fahre ich auch hin. Ich werde alles geben.“
Aber auch beim Aquathlon über 1 km Schwimmen und 5 km Laufen rechnet er sich Chancen auf eine vordere Platzierung aus. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird beim Schwimmen der Neopren erlaubt sein, da die Ostsee bei Middelfart auch im Sommer nicht mehr als 19 Grad hat. Das ist natürlich für ihm ein großer Vorteil gegenüber den guten Schwimmern.