Siedlitzki bereits jetzt in WM-Form-Gesamtfünfter beim 24. Swb-Triathlon am Silbersee in Stuhr

30. Juli 2017

Nach den letzten Trainingswochen zeigt bei Chr. Siedlitzki(LAV Verden) die Formkurve stark nach oben und er befindet sich schon jetzt in einer blendenden Verfassung.
Stuhr wird immer mehr zum Triathlonmekka in Norddeutschland. So waren fast 1000 Athleten- und -innen in den verschiedenen Bewerben am Start. Los ging es um 9.00 Uhr mit dem Teilnehmern der Regionalliga über die Olymp. Distanz(1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen). Gleichzeitig wurde auch die Bremer Landesmeisterschaft auf dieser Strecke ausgetragen. Wer sich diese Strecken nicht auf Anhieb zutraute, der konnte auch in einer Staffel teilnehmen.
Der Nachmittag war dann den Sprintern und Volkstriathleten überlassen. Hier mussten 500 m geschwommen, 20 km Rad gefahren und 5 km gelaufen werden. Aufgrund der Seetemperaturen von 21 Grad war der Neopren diesmal erlaubt. Geschwommen wurde ein Dreieckskurs. Vorne weg ließ der Hannoveraner Sven Kiene(Hannover 96) keine Frage offen, wer heute gewinnen soll. Gemeinsam mit Paul Senger(DLC Aachen) stieg er bereits nach 6.45 Min. aus dem Wasser, Dritter nach dem Schwimmen war Sebastian Krusch(Team TG Witten) in 7.41 Min. und an vierter Stelle folgte der Rotenburger Niels Halatsch(TUS Rotenburg) in 7.51 Min.
Erfreulich war auch die Schwimmleistung von Siedlitzki in 8.05 Min., der als Achter zum Radfahren wechselte.
Auf der 20 km langen Radstrecke forderte der Wind die Teilnehmer enorm. Im Gegenwind waren die Durchschnittgeschwindigkeiten nicht höher als 35 km/h., mit Wind hingegen knapp unter 50 km/h. Kiene baute seine Führung mit der zweitbesten Radzeit aus. Siedlitzki setzte sich gleich am Anfang des Radrennen an den vierten Platz, der aber nur kurzen Bestand hatte, jedoch er kämpfte weiter und mit dem viertbesten Radsplit wechselte er als 6. zum abschließenden Lauf.
Je länger das Rennen dauerte, umso näher kam Siedlitzki seinen Mitkonkurrenten. Und bei Kilometer 3 war es dann soweit und er konnte den Rotenburger Halatsch überholen. Jetzt lagen nur noch 10 Meter zum Vordermann Krusch, aber auch der erhöhte nochmals das Tempo und so blieb es beim minimalen Abstand von fünf Sekunden.
Durchaus zufrieden zeigte sich Siedlitzki(1.03.23 Std.) nach dem Rennen mit Platz fünf. Siedlitzki zur Zeitung:“Das war eine sehr gute Trainingseinheit in Sachen Duathlon WM in Kanada. Starte noch kommendes Wochenende beim Sprinttriathlon in Thülsfeld, bevor es am 15.8. nach Vancouver geht.
Sieger wurden Sven Kiene in 1.00.28 Std., vor Paul Senger in 1.01.29 Std. und
Mario Lawendel in 1.02.14 Std.